Ostasien

Dieser Artikel behandelt den Ostteil Asiens. Zur fiktiven Supermacht Ostasien in Orwells Roman 1984 siehe dort.
Topografische Karte von Ostasien aus dem Jahr 1903

Ostasien ist eine Subregion im Osten Asiens.

Die geographische Abgrenzung Ostasiens ist umstritten. Das „kleine“ Modell zählt hierzu denjenigen Teil Asiens, der unter dem Einfluss des außertropischen Monsuns steht. Hierzu gehören die heutigen Staaten Japan, Nordkorea, Republik China, Südkorea und die Volksrepublik China (gelegentlich außer Xinjiang, Innere Mongolei und Tibet). Vietnam wird zu Südostasien gerechnet, gehört jedoch kulturell zu Ostasien.

Das von Carl Ritter entwickelte „große“ Modell unterscheidet zwischen Nordostasien unter Einschluss der Mongolei und des pazifischen Küstengebiets Russlands östlich des Amur sowie Südostasien. Im Allgemeinen wird der Begriff heute auf das „kleine“ Modell bezogen, das sich auch kulturhistorisch als derjenige Teil Asiens definieren lässt, der von der chinesischen Kultur (v.a. chinesische Schriftzeichen, Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus der Mahayana-Richtung, Essstäbchen) geprägt wurde.

Die zahlenmäßig größten Völker Ostasiens sind Chinesen, Japaner, Koreaner und Vietnamesen.

Russische Statthalterschaft

Ostasien-Konzeptionen

Ostasien wurde auch eine russische Statthalterschaft genannt, die zwischen 1903 und 1905 bestand und russisch Dalni Wostok, d.h. Ferner Osten, hieß. Sie bestand aus dem Generalgouvernement Amur, dem Pachtgebiet Kwantung und der Mandschurei.

Siehe auch

 Commons: Ostasien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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